Da ich lange warten musste bis ich einen Internetzugang für meinen Laptop bekommen habe, konnte ich jetzt erst den Post hochladen, den ich 4 Tage nach meiner Ankunft geschrieben habe.
Endlich mein erster Eintrag aus Neuseeland! Nach ca. 24 Stunden Flug mit Zwischenstopp in Südkorea bin ich zusammen mit 50 anderen Deutschen und einer Handvoll Kanadiern und Engländern vor 4 Tagen in Auckland angekommen. Am Flughafen wurden wir von Sharyn der Managerin von Lattitude in Neuseeland begrüßt und mit dem Van zum Kiwi-Hotel in der Innenstadt von Auckland gebracht. Da es noch ziemlich früh war durften wir erst mal duschen und danach frühstücken. Dann sind wir zu einer Art Maori-Kirche gefahren, wo wir an einer traditionellen Maori Zeremonie teilgenommen haben. Nach der Zeremonie gab es dort auch noch ein Mittagessen mit großer Auswahl an Fleisch und Beilagen. Nachmittags wurden wir dann in Gruppen aufgeteilt und mussten eine Foto-Ralley durch Auckland machen und sind auf den Skytower hochgefahren. Der Skytower ist das höchste Gebäude Neuseelands, von dort hatte man einen tollen Blick über die Stadt. Der nächste Tag war für organisatorische Dinge eingeplant (Autofahren in Neuseeland, Umgang mit schwierigen Situationen in der Schule etc.). Abends sind wir dann mit der Fähre in den Norden von Auckland gefahren, wo wir in einem Restaurant am Wasser gegessen haben. Am nächsten Morgen sind dann alle in die verschiedenen Placements gebracht worden. Die meisten von uns mussten noch einmal fliegen, da Hamilton aber nur ca. 90 Kilometer südlich von Auckland liegt, wurde die Hamilton Gruppe zu der ich auch gehörte mit dem Bus gefahren. Neben Sebastian und mir, die an der Hamilton Boys High arbeiten, sind noch 4 Mädels von Lattitude an der Waikato Dio (eine Girls School) in der gleichen Stadt. An der Schule war es zunächst sehr leer, da die Boys noch Ferien hatten und das Internat deshalb unbewohnt war. Auch die Lehrer und Master, die das „Argyle House“ (Name des Internats) leiten waren teilweise noch nicht da. Trotzdem wurden wir von Cecilia der Matron, der Ersatzmutter der Jungen in Empfang genommen und durch die wichtigsten Räume geführt, außerdem haben wir unsere Zimmer bekommen, die zwar klein und einfach sind, dafür aber auch ein kaputte Heizung haben ;-).
Im Moment hat der Hausmeister sogar mein ganzes Fenster ausgebaut, da es sich nicht richtig schließen lässt. Da ich aber nicht so große Ansprüche habe ist das schon okay, ich denke nicht das ich in dem Jahr große Probleme mit dem Zimmer bekommen werde. Zu der Arbeit kann ich noch nicht viel schreiben, da ich bisher kaum was machen musste, die Jungen sind gestern Abend zurück in das Hostel gekommen und wir haben ein bisschen mitbekommen wie das Internatsleben hier so abläuft und was unsere Aufgaben sein werden. Hauptsächlich werden wir im Hostel arbeiten und auf die Jungen aufpassen bzw. sie zu ihren Terminen in die Stadt fahren. Ich bin gespannt wie der Alltag hier so ablaufen wird. Wenn ich mich ein bisschen eingelebt habe kommt auch der nächste Blog post!
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